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CF Montreal fordert Vancouver Whitecaps

Wasserlasser für Major-League-Soccer am 24.05.2026, 21:09

Es ist angerichtet. Die Canadian Championship findet ihren Höhepunkt in einem Finale, das auf dem Papier kaum reizvoller sein könnte: CF Montreal trifft auf die Vancouver Whitecaps – zwei Mannschaften, die sich in diesem Wettbewerb bereits einmal gegenüberstanden, und die ihren Weg bis hierher auf denkbar unterschiedliche Weise gefunden haben.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen zwei Männer an den Seitenlinien. Auf der einen Seite Christian J. Schmidt, der Trainer von CF Montreal, dessen Mannschaft den Ruf hat, in der Offensive jederzeit für Tore gut zu sein. Auf der anderen Seite Sir Topse, dessen Vancouver Whitecaps eine bemerkenswerte Entwicklung genommen haben und sich mit wachsendem Selbstvertrauen in dieses Endspiel gespielt haben. Es ist ein Duell zweier Handschriften, und genau das macht den besonderen Reiz dieses Finales aus.

Schmidt weiß, dass seine Elf das nötige Rüstzeug besitzt, um jede Abwehr vor Probleme zu stellen. Die Frage, die über dem Montrealer Spiel schwebt, ist eine alte: Reicht die Offensivkraft, wenn es hinten einmal eng wird? In einem Endspiel, in dem ein einziger Fehler über den Titel entscheiden kann, ist Stabilität oft wertvoller als spektakuläre Angriffe. Schmidt dürfte seine Mannschaft entsprechend einstellen – mutig nach vorne, aber mit deutlich mehr Disziplin in der Rückwärtsbewegung, als man es zuletzt von Montreal gesehen hat. Gelingt ihm dieser Spagat, ist seinem Team alles zuzutrauen.

Sir Topse hingegen reist mit dem Rückenwind eines Teams an, das gelernt hat, sich durch schwierige Phasen zu kämpfen. Seine Whitecaps haben in diesem Wettbewerb bewiesen, dass sie zurückschlagen können, dass sie auch dann Tore erzielen, wenn der Gegner vorlegt. Diese Mentalität ist im Finale Gold wert. Topse wird darauf setzen, Montreal früh unter Druck zu setzen und die bekannten Schwächen des Gegners im eigenen Drittel gnadenlos auszunutzen. Wenn seine Mannschaft die Konzentration über die volle Distanz hält, geht sie als verdienter Anwärter auf den Titel in dieses Spiel.

Sportlich trennt die beiden Finalisten wenig. Beide können Tore schießen, beide haben in diesem Wettbewerb gezeigt, dass sie sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Der entscheidende Unterschied dürfte in der Tagesform liegen – und in der Frage, welcher der beiden Trainer sein Team an diesem einen, alles entscheidenden Abend besser einstellt. Christian J. Schmidt und Sir Topse wissen beide: Im Finale gibt es keine zweite Chance, keinen weiteren Spieltag, kein Aufholen mehr. Es zählt nur dieses eine Spiel.

Wenn der Anpfiff ertönt, sind alle Vorzeichen, alle Tabellen und alle bisherigen Ergebnisse Geschichte. Dann geht es nur noch um den Titel der Canadian Championship – und um die Frage, welcher Name am Ende auf dem Pokal stehen wird.

Die Canadian Championship nach drei Spieltagen

Wasserlasser für Major-League-Soccer am 18.05.2026, 00:54

Nach drei absolvierten Spieltagen hat die Canadian Championship bereits ihre erste klare Hierarchie ausgebildet – und die Verlierer dieser frühen Phase haben Namen, die so eigentlich niemand auf dem KO-Platz erwartet hätte.

An der Spitze grüßt Toronto FC. Mit fünf Punkten aus drei Partien, einem 2:0 gegen CF Montreal zum Auftakt und zwei anschließenden Unentschieden gegen Vancouver und Forge ist das Team von Trainer Claus das einzige im Wettbewerb, das noch ungeschlagen dasteht. Eine Tordifferenz von plus zwei und die Tatsache, dass man bislang in keiner Partie mehr als ein Gegentor zuließ, deuten auf eine Mannschaft hin, die in der Defensive bereits gefunden hat, was anderen Teilnehmern noch fehlt. Claus selbst gab sich nach dem 1:1 bei Forge nüchtern. Man habe noch keinen Pokal gewonnen, sondern lediglich die Grundlagen für die entscheidende Phase gelegt, ließ er wissen – ein Zitat, das so klingt, als wisse jemand sehr genau, wie schnell solche Tabellenführungen in einem K.-o.-Wettbewerb wieder zerfallen können.

Hinter den Torontoern liegt Vancouver Whitecaps auf dem zweiten Rang, und das ist die vielleicht überraschendste Geschichte dieser ersten Wochen. Vor dem ersten Spieltag noch als Vierter gehandelt, hat das Team von Sir Topse sich Schritt für Schritt nach oben gearbeitet. Nach der schmerzhaften 0:1-Auftaktpleite gegen Forge folgte das Remis gegen Toronto und schließlich der wilde 4:3-Sieg in Montreal, der die Tabelle endgültig durcheinanderwirbelte. Vancouver erzielt Tore in Serie, kassiert aber auch eine ganze Menge – fünf Gegentreffer in drei Spielen sind ein Wert, mit dem sich kein Trainer dauerhaft zufriedengeben kann. Sir Topse betonte trotzdem, der zweite Platz fühle sich nach dem Fehlstart wie ein kleiner Sieg an. Wer aus der Mannschaft spricht, hört derzeit vor allem ein Wort: Aufholjagd.

Auf den beiden Plätzen, die aktuell die KO-Runde verpassen würden, stehen mit Forge FC und CF Montreal ausgerechnet die beiden Teams, die in die Saison als Erster und Zweiter gestartet waren. Forge hat zwar zum Auftakt gegen Vancouver gewonnen und sich am letzten Spieltag immerhin ein Remis gegen Toronto erkämpft, doch die 2:3-Niederlage gegen Montreal kostete einen Tabellenplatz, der nun bitter fehlt. Vier Punkte aus drei Spielen wären in einem anderen Wettbewerb solide – hier, wo zwei der vier Teams die nächste Runde nicht erreichen, ist es eine Warnung.

Noch enger ist die Lage bei CF Montreal. Trainer Christian J. Schmidt musste nach dem desaströsen 3:4 gegen Vancouver einräumen, dass seine Mannschaft offensiv durchaus liefere – sechs eigene Tore sind der beste Wert im gesamten Wettbewerb –, defensiv aber Räume preisgebe, die in K.-o.-Spielen tödlich seien. Dass Montreal mit acht Gegentoren die mit Abstand löchrigste Abwehr stellt, ist statistisch nicht zu beschönigen. Schmidt kündigte an, an genau diesem Punkt anzusetzen, und verwies darauf, dass drei Punkte aus drei Spielen zwar enttäuschend wirkten, der Abstand zur Spitze mit zwei Zählern jedoch denkbar gering sei.

Sportlich liegen die vier Teilnehmer tatsächlich eng beieinander, zwischen Platz eins und Platz vier liegen lediglich zwei Punkte. Dennoch ist die psychologische Lage eine völlig andere. Toronto spielt aus einer Position der Stärke heraus, Vancouver mit dem Rückenwind der Aufholjagd, während Forge und Montreal ab sofort liefern müssen, wollen sie das Aus nicht riskieren. Die kommenden Spieltage versprechen Spannung – und für mindestens zwei Trainer auch unbequeme Fragen.

Die neue Saison steht in den Startlöchern und es wird sich vieles ändern

Wasserlasser für Major-League-Soccer am 11.05.2026, 02:18

Eine neue Saison steht vor der Tür und es sieht so aus als würden wir mit voller Kapelle starten. Alle 16 Teams sind belegt und dem Spektakel steht nichts mehr im Wege.

Auch sonst bringt die neue Saison viele neue Dinge mit sich.

Was wohl jedem auffällt ist die neue Seite. Ein neues Design und somit ein bisschen was, an das man sich erst gewöhnen muss. Wenn es Probleme gibt oder was nicht klar ist, bitte im Forum melden, ich schaue dann, dass ich das so schnell wie möglich richten kann. Als Fallback haben wir immer noch die alte Seite, die weiter funktioniert und beide greifen auf die gleiche Datenbank zu, also ist immer alles up to date.

Ende Juni bis Anfang August wird es nur die Auswertungen geben und ich hoffe, dass ich die so zeitnah wie möglich machen kann. Da ich mir aber meinen Urlaub gönne und somit auch mal ausschlafe oder sonst was kann sich das verzögern. Ihr dürft mich gern über WhatsApp anschreiben wenn ich es vergesse.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen viel Spass in der neuen Saison und mal schauen was sich noch so alles tut.

Gruss

Wasserlasser